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Was Virtual Reality- und 360-Grad-Videos voneinander unterscheidet und worin ihre Stärken liegen

Völlig abtauchen in die virtuelle Welt – bis vor einigen Jahren noch unvorstellbar. Doch seit die sogenannte Virtual Reality (oder auch kurz: VR) auf dem freien Markt ist, gibt es hier keine Grenzen mehr.  Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus der einfachen, virtuellen Welt noch eine weitere, zweite Variante: 360-Grad-Videos. Was Virtual Reality und 360-Grad-Videos voneinander unterscheidet und worin jeweils ihre Stärken liegen, erklären wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Was ist Virtual Reality und wofür nutze ich diese überhaupt?

Virtual Reality ist eine computergenerierte Umgebung, in die eine Person durch eine sogenannte VR-Brille schlüpfen kann. Klingt verrückt – gibt es aber tatsächlich! Und die dazugehörigen Brillen sind vom Preis her sogar relativ erschwinglich. Sobald Sie die Brille aufsetzen, befinden Sie sich in einem realen Raum, der Sie vollständig umgibt. Sie können sich darin umschauen, sich sogar darin bewegen.

Der virtuelle Raum passt sich die gesamte Zeit über Ihren Bewegungen an. Man bezeichnet diese Echtzeit-Interaktion in einer virtuellen Umgebung auch als Immersion bzw. Virtual Reality allgemein als immersives Medium. Ganz nach dem Motto: Mittendrin statt nur dabei! Virtual Reality lässt sich in vielen, facettenreichen Anwendungsbereichen umsetzen. Zum Beispiel lassen sich virtuelle Showrooms erstellen, in denen Sie die Möglichkeit haben, Ihre Produkte auf eine emotionale und interaktive Weise Ihren Kunden vorzustellen. Um welches Produkt es sich dabei handelt, bleibt ganz Ihnen überlassen. Oder Sie haben die Möglichkeit einen virtuellen Shopping Assistenten zu konstruieren. Bieten Sie Ihrem Kunden von Zuhause aus eine überzeugende, interaktive Shopping-Beratung im virtuellen Raum. Ihrer Kreativität bleiben keine Grenzen gesetzt!

Was sind hingegen 360-Grad-Videos?

Für viele Menschen scheinen Virtual Reality- und 360-Grad-Videos dasselbe zu sein und sie setzen diese Begriffe deshalb gerne als Synonyme nebeneinander – aber das stimmt nicht! Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es zwei Varianten von 360-Grad-Videos gibt:

Variante 1: Monoskopische Videos

Monoskopische Videos werden über 2D-Renderings erzeugt, sprich sie sind zweidimensional. Hierbei entsteht kein Gefühl der Immersion, denn die normale Umgebung um einen herum wird noch vollständig wahrgenommen. Der 360-Grad-Effekt beschränkt sich lediglich auf den Bildschirm. Die Navigation läuft über den Videoplayer ab, beispielsweise können Sie darüber den Bildausschnitt verändern. Ein aktiver Konsum des Videos ist trotzdem im Mittelpunkt! Denn der Nutzer wird aufgefordert mit dem Video zu interagieren und das Gezeigte zu erforschen.

Variante 2: Stereoskopische Videos

Stereoskopische Videos werden über 3D-Renderings erstellt, folglich sind sie also dreidimensional. Um diese Art Video anzuschauen, wird eine VR-Brille benötigt. Im Gegensatz zu monoskopischen Videos bestimmt der Nutzer hierbei durch seine Kopfbewegungen den Bildausschnitt und fängt die Szene aus einem Blickwinkel von 360 Grad ein. In der virtuellen Realität betrachtet der Zuschauer das Geschehen aus der Mitte. Bei stereoskopischen Videos handelt es sich um 360-Grad-Videos, in dem die Kamerafahrten aus jedem erdenklichen Winkel aufgenommen wurden. Das Bild kann sich folglich sogar auch bewegen, wenn sich der Nutzer nicht bewegt.

Wo können 360-Grad-Videos eingesetzt werden?

Klassische monoskopische Videos sind besonders gut für Facebook, Instagram oder YouTube geeignet, da sich (wie bereits oben erwähnt) der Effekt lediglich auf den PC-, Laptop- oder Smartphone-Bildschirm beschränkt. Stereoskopische Videos hingegen sind äußerst beliebt in Form von interaktiven Rundgängen. Hier ein Beispiel der Firma UTZ Deutschland. Für Ihre Suche nach neuen Auszubildenden nutzen Sie aktuell Unternehmensvideos in Form von 360-Grad-Videos. Den potenziellen neuen Auszubildenden nehmen Sie so mit auf eine authentische Reise durch die verschiedenen Abteilungen und zeigen Ihnen wie unter anderem Kundenteile hergestellt werden. Der Zuschauer bekommt den Eindruck eine ganz persönliche Führung durch die etlichen Fertigungshallen zu bekommen – obwohl er gleichzeitig gemütlich Zuhause auf dem Sofa sitzt. Ziel dieser zielgruppenorientierten Videoform: eine Kundenbindung schaffen, Vertrauen herstellen oder bereits bestehendes Vertrauen stärken und als Marke bzw. Unternehmen in Erinnerung bleiben.

Fazit

Es gibt zwar einen Unterschied zwischen Virtual Reality und 360-Grad-Videos, aber die Übergänge fließen ineinander über. Ein gezielter Einsatz kann sich für Ihr Unternehmen aber lohnen! Zwar ist die Produktion recht kostenintensiv, dennoch sollten Sie nicht vergessen, welche Vorteile immersive Medieninhalten mit sich bringen. 360-Grad-Videos und Virtual Reality werden sich fortlaufend über die nächsten Jahre noch weiterentwickeln und sehr wahrscheinlich in die Reihe der gängigen Instrumente für Kommunikationsarbeit einordnen, die bei geeigneten Projekten ab und an ihre Anwendung finden.

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