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Kunden suchen nach Inspiration, nicht nur nach Antworten

In der Vergangenheit haben Verbraucher anders nach Produkten gesucht und eingekauft als heute. Im Allgemeinen lag das Vertrauen bei stationären Geschäften, die sich stark auf Mundpropaganda stützten.

In nur wenigen Jahren haben wir uns von einem auf den Einzelhandel ausgerichteten Modell zu einem heute digital ausgerichteten Modell des Kaufverhaltens entwickelt. Das bedeutet, dass Kunden sich mehr auf die Suche verlassen – nicht nur nach einem bestimmten Produkt, sondern auch nach Ideen und Inspirationen – bevor sie überhaupt genau herausgefunden haben, was sie kaufen möchten.

Auf der Suche nach Inspo!

Kunden nutzen ihre Suchmaschinen heute, wenn sie wissen, dass sie etwas wollen – sie wissen aber nicht genau, was sie wollen. Google entdeckte diese Erkenntnis, als immer mehr Nutzer nach voreingestellten Einkaufslisten oder Checklisten suchten.

Angenommen, ein Benutzer plant die erste Geburtstagsparty für seine Tochter. Da der Benutzer weiß, dass bereits andere Personen auf der Welt schon erste Geburtstagsfeiern für ihre Kinder organisiert und denselben oder ähnlichen Entscheidungsprozess durchlaufen haben, gibt er in seiner Suchmaschine „Checkliste für die erste Geburtstagsparty Mädchen“ ein und kann so Punkt für Punkt für sich abhacken. Ebenso kann ein Benutzer einen bestimmten Bedarf haben, z. B. ein Geschenk für eine Babyparty des Freundes.

Wie kommt dieser Trend zustande?

 

Kunden haben ein Problem, das sie lösen möchten. Und sie stöbern nach Inspiration.

Kunden in der ersten Gruppe haben ein Problem, das sie lösen möchten, z. B. wie sie ihre allererste Lasagne machen sollen. Sie wissen oft nicht, wo sie anfangen sollen und nutzen die Suche, um Struktur in ihre verzwickte Situation zu bringen.

Kunden in der zweiten Gruppe suchen ständig nach Dingen, die sie möglicherweise wollen oder brauchen. Sie verwenden also die Suche, um nach Ideen und Inspiration zu suchen. In mancher Hinsicht kann dieser Prozess eher als „Lernen“ anstatt „Einkaufen“ angesehen werden.

Unser ständiger Begleiter – Das Smartphone

Und welche Rolle spielt das Smartphone dabei? Wenn ein Kunde einkauft (oder nach Ideen sucht), ist sein Handy jetzt sein Ansprechpartner – und die „immer da“ -Funktion von Mobiltelefonen ermöglicht es dem Kunden, genau dort zu agieren – auch zu dem Zeitpunkt, an dem ihm eine Idee in den Sinn kommt.

Wenn ein Kunde in einem Geschäft ist und ihm ein glänzendes neues Produkt auffällt, kann er einfach sein Handy aus der Hand- oder Hosentasche ziehen und mit einer schnellen Suche mehr über das Produkt erfahren. Egal wo wir uns befinden, egal welche Idee uns in den Sinn kommt, egal wann uns ein Gedanke in den Kopf springt – durch unser Smartphone haben wir heutzutage mehr Möglichkeiten als mit jedem Computer oder Laptop und können jederzeit das Internet nach Lösungen und Inspirationen durchforsten.

Was bedeutet das für die Anbieter?

Sie müssen verstehen, wie Ihre Kunden die Suche verwenden. Erst dann haben Sie die Möglichkeit, sich mit deren Überlegungen zu befassen. Denken Sie an all die Momente, in denen ein potenzieller Kunde online nach Ideen sucht. Ziel ist es, Ihre Marke in dieser Phase des Entscheidungsprozesses sichtbarer und differenzierter zu machen. Versuchen Sie zum Beispiel Checklisten und Einkaufslisten in Ihrer Content-Marketing-Strategie einzubinden, um Traffic auf Ihre Website zu bringen. Setzen Sie für Suchanfragen so viele Schlüsselwörter wie möglich ein (zum Beispiel „Lasagne Tutorial“). Wenn Sie relevante Schlüsselwörter von hoher Qualität für Ihre Kampagne auswählen, erreichen Sie nur die Nutzer mit dem größten Interesse an Ihrem Angebot. Bei diesen ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sie Ihre Kunden werden.

In dieser Phase des Entscheidungsprozesses suchen Ihre Kunden nach Ideen – und nach intelligenten Marketingfachleuten, die sie überzeugen können.

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